Wirtschaft

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Die besondere Verkehrslage begünstigt die Entwicklung Arnoldsteins zum zentralen Ort des unteren Gailtales. Neben den öffentlichen Dienstleistungen und Verwaltungseinrichtungen, die ihren Standort in Arnoldstein haben, stellt dieser auch ein regionales Wirtschaftszentrum dar.

Prägend für die Entwicklung des Gemeindegebietes war die Dominanz der Bleiberger Bergwerks-Union (BBU), die Anfang der 90er Jahre auf Grund des Niedergangs der verstaatlichten Industrie in ihrer ursprünglichen Form zu bestehen aufgehört hatte. In der Folge wurde die Entwicklung von einem reinen Schwerindustriestandort in einen multifunktionalen Industrie– und Gewerbepark eingeleitet. Ebenfalls um das Jahr 1990 setzten auch die ÖBB am Standort Arnoldstein massive Rationalisierungsmaßnahmen. Durch den Beitritt Österreich zur EU sind insbesondere im Bereich der Grenz– und Zollabfertigung von und nach Italien viele Arbeitsplätze verloren gegangen.

Die Euro Nova Industrie– und Gewerbepark Dreiländereck GmbH entstand Ende 1991 zum Zwecke der Entwicklung eines Industrie– und Gewerbeparks auf den unbebauten Grundstücken des ehemaligen Industriestandortes der BBU in Arnoldstein-Gailitz. Ein Branchenmix mit größtmöglicher Vielfalt wird angestrebt und ist zum Teil bereits umgesetzt. Neben der Ansiedlung von 35 Unternehmen mit insgesamt 650 Mitarbeitern, darunter Leitbetriebe wie die Asamer-Becker Recycling GmbH (ABRG), die Chemson Polymer Additive Ges.m.b.H, die BMG Metall und Recycling GmbH und die Biodieselanlage, hat die Euro Nova ein Umweltkompetenzzentrum etabliert, dessen Aufgabe es ist, ein Zentrum der Sekundärrohstoffaufarbeitung zu schaffen.

Trotz der Nähe zum dominanten Handelszentrum Villach konnten sich in Arnoldstein krisenfeste Klein- und Mittelbetriebe im Gewerbe und Handel behaupten. Im Bereich Lebensmittelgroßmärkte ist Arnoldstein sehr gut versorgt. Diese Zentralisierung hatte aber zur Folge, dass die "Nahversorger" in den umliegenden Ortschaften nicht mehr lebensfähig waren und ihre Geschäfte auflösten.

Dem bundesweiten Trend folgend ist auch in der Gemeinde Arnoldstein ein starker Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe festzustellen. Gab es im Jahr 1968 noch 419 Betriebe mit Vieh und Stall, ist diese Zahl in nur drei Jahrzehnten auf 148 Betriebe gesunken. Die Tendenz ist weiter rückläufig, obwohl die Landwirtschaft verstärkt auf Bio-Produkte umstellt.

Nachfolgend haben Sie die Möglichkeit die Wirtschaftsbetriebe als Excel-Listen, unterteilt nach Gewerbebetrieben der gesamten Gemeinde  und die Industriebetriebe des Euronova-Standortes, downzuloaden.

Arnoldsteiner Wirtschaftsbetriebe