Wandern im Dreiländereck

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Dreiländereck mit Aussicht auf Karawanken

Tour über den STEINBERG (A), 1.656 m
auf das DREILÄNDERECK (A), 1.509 m


Dies ist in der “Wanderregion 3” eine der schönsten und abwechslungsreichsten Touren.
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Wegbeschaffenheit: Forst- und Waldwege, Wiesen

Fahrt mit dem PKW bis nach Korpitsch.
Vom Dorfplatz geht man entlang des Kleinen Feistritzbaches bergwärts durch den engen Korpitschgraben, der bei einer Hausruine jedoch bald wieder verlassen wird. Über einen sehr steilen Karrenweg gewinnt man rasch an Höhe und nach einer Gehzeit von etwa 45 min. ist der “Trabinerhof”, ein in schöner Lage auf
einem Plateau des Gaisrückens befindlicher Bauern- und Gasthof, erreicht.

Vom Trabinerhof wandert man zuerst über Wiesen und in weiterer Folge über einen Güterweg bergwärts. An einer Wegverbreiterung befindet sich die Abzweigung eines sehr steilen Hohlweges, der auf die Nordwestseite des Gaisrückens und nach dem Passieren einer Quelle zu den Hütten auf der Radendorfer Alm führt.

Von der Radendorfer Alm gelangt man über den in westlicher Richtung teilweise im Wald und nahe der Staatsgrenze zu Slowenien befindlichen Steig zum Gipfel. Der Abstieg vom Steinberg in Richtung Wurzenpass erfolgt über die Riegersdorfer Alm. Am Wurzenpass angelangt, wandert man ca. 50 m von der Staatsgrenze westlich in Richtung Dreiländereck weiter. Der Weg wird dann allmählich steiler und führt als Serpentinenweg, nahe an der Grenze verlaufend in nordwestlicher Richtung über einen Waldrücken zum “Ofen” (Pec, Mte. Forno), dem westlichsten Gipfel der Karawanken.

Dieser Berg wird auch das Dreiländereck genannt, weil hier die Grenzen der Staaten Österreich, Italien und Slowenien zusammentreffen. Von diesem Punkt aus genießt der Wanderer einen wunderbaren Ausblick auf die Julischen Alpen, den Dobratsch und bei klarer Sicht auch auf den Großglockner.

Relaxliegen am Dobratsch

Tour auf den DOBRATSCH (A), 2.167 m


Der von Süden auf den Gipfel führende Naturfreundeweg ist mit Abstand der lohnendste und anspruchsvollste Wanderweg auf die Villacher Alpe - den Dobratsch.

Gehzeit: ca. 5 Stunden
Wegbeschaffenheit: Forstweg, Jägersteig

Auf dem ca. 9 km langen Anstieg überwindet man einen Höhenunterschied von ca. 1.600 m.

Die Zufahrt von Arnoldstein erfolgt mit dem PKW über die Schütterstrasse bis zum Stauwerk Schütt. Die Staustufe des Gailflusses wird bereits zu Fuß überquert. Auf dem nördlich des Flusses gelegenen Weg wandert man in westlicher Richtung vorbei an der “Almwirtschaft”, die zum Verweilen einlädt, Richtung Nötsch/Gailtal.
Nach dem Überschreiten des Schwemmbettes eines Wildbaches biegt kurz darauf rechts (Wegweiser) ein abgeschrankter Forstweg in Richtung Dobratschwand ab Nachdem man eine Weile diesem Forstweg gefolgt ist, zweigt rechts ein durch lichten Föhrenwald führender Steig ab, (ACHTUNG: Abzweig. ist nicht markiert und schwer zu finden!!! Danach wieder der Markierung folgen) der uns allmählich dem Gipfel näherbringt. (herrlicher Ausblick über die “Wanderregion 3” mit dem Dreiländereck als Mittelpunkt und  den Julischen Alpen im Hintergrund).
An zwei besonderen Aussichtspunkten befinden sich Ruhebänke. Die Wanderer haben auch die  Möglichkeit, sich in einem Tourenbuch einzutragen. Über den vom Bärental heraufführenden Steig, in welchen der Naturfreundeweg einmündet, erreicht man nach kurzem Marsch den Gipfel.

Guido Corsi Hütte

Tour zur GUIDO-CORSI-HÜTTE (I), 1.874 m


Ein malerischer, von Hütte zu Hütte führender Weg in den östlichen Julischen Alpen.

Gehzeit: ca. 5 Stunden
Wegbeschaffenheit: Jägersteig

Mit dem PKW fährt man zuerst auf der Strasse durch das Seebachtal bis zu einer Biegung des Tales, in die aus nordöstlicher Richtung das Weißbachtal mündet. Dort befindet sich ein kleiner Parkplatz, von dem man zu Fuß durch das gut markierte Tal zur Brunner -Hütte aufsteigt.

Auf einem vor einigen Jahren erneuerten Jägersteig wandert man auf der Ost- bzw. Südflanke der Hohen Weißbachspitze entlang und gelangt auf Brücken über zahlreiche Gräben und Schluchten zum Sattel  nordöstlich der Cima del Pesce (1.343 m). Von diesem Sattel (ehem. Kriegsstellung) führt der Steig  abwärts entlang des Krummbaches (Rio del Pesce) über einen Graben, dann durch Wald, etwa in gleicher Höhe verlaufend, bis zur Einmündung in den alten Weg zur Corsi-Hütte oberhalb der Fischbachalm (Grand Agar).

Aus gegebenem Anlass:
Der versicherte Weg „Re di Sassonia“ CAI 629 ist zwischen der Brunnerhütte und der Wegkreuzung CAI 650 unpassierbar – Grund: ein Felsabbruch hat einige Sicherungen mitgerissen! Wer zur Corsi-Hütte will, hat die Wahl zwischen den Wegen CAI 650 vorbei an der Cima Pesce und weiter am Weg 629 zur Corsi-Hütte oder entlang des Weges CAI 625 vorbei an der Brunnerhütte, hinauf zum Biwak „Gorizia“ und über die Forcella Vallone (Korscharte) zur Corsi Hütte!

Raibler Seekopf

Tour auf den RAIBLER SEEKOPF (I), 1.125 m


Dies ist eine Wanderung zum schönsten Aussichtspunkt am Nordostende der Kanin-Kette.

Gehzeit: ca. 5 Stunden
Wegbeschaffenheit: Jägersteig, Wiese

Die Anfahrt erfolgt mit dem PKW über Tarvis nach Raibl zum Südwestufer des Raibler Sees. Von hier steigt man durch den Gamsgraben bis zu dessen Ende auf, wo eine Felswand den Graben scheinbar versperrt. Über einen leicht felsigen, teilweise über Grasflächen und durch Latschen führenden Steig gelangt man zum Gipfel.

Pogacnik Hütte

Tour zum POGACNIK-HAUS (SLO), 2.052 m


Diese Bergtour führt zu einer hochalpinen, im Herzen der westlichen Julischen Alpen gelegenen Schutzhütte.

Gehzeit: ca. 4 Stunden
Wegbeschaffenheit: Forstweg, Jägersteig

Mit dem PKW gelangt man von Arnoldstein über den Wurzenpaß nach Kranjska Gora und von dort über den Vrsic-Sattel ins Trentatal bis zur Ortschaft Na Logu, wo die Fahrzeuge abgestellt werden. Von Na Logu wandert man zu der am Nordrand des Trentatales befindlichen Zlatoroghütte, weiter bis zur ersten Weggabelung auf dem Steig, der früher von italienischen Grenzposten bis in eine Höhe von etwa 1.800 m sogar mit Motorrädern befahren wurde, zur Quelle über der Waldzone. Oberhalb einer Steilstufe befindet sich eine Weggabelung, von der zwei Wege, der rechte etwas bequemer, der linke etwas steiler, zum Pogacnik-Haus führt.

Das Besondere an dieser Wanderung ist der immerwährende Blick auf den höchsten Berg der Julischen Alpen, den Triglav, mit einer Höhe von 2.863 m.

Das Pogacnik-Haus ist auch Ausgangspunkt für eine Reihe kürzerer und längerer Wanderungen auf nahegelegene Gipfel.

Dreiländertour, 1.506 m

Von Juni bis September jeden Dienstag um 10.00 Uhr Treffpunkt bei der Talstation der Bergbahnen Dreiländereck.

Gehzeit: ca. 3 Std.
Wegbeschaffenheit: Forst- und Waldwege, Wiesen

Mit dem Dreiersessellift gelangt man von Seltschach auf die Seltschacher Alm, danach erfolgt der Aufstieg über Almwiesen auf das Dreiländereck. Nach einem Besuch der Kapelle Maria Schnee auf italienischer Seite kann man bei der Rückwanderung die Bunkeranlagen aus den Weltkriegen besichtigen. Weiter geht die Wanderung über slowenische Wanderwege bis zur Dreiländereckhütte mit Verkostung von “Drei- ländereckschmankerln”. Die Rückkehr ins Tal kann über die Seltschacher Alm zu Fuß über den Serpentinenweg oder mit der Dreiersesselbahn erfolgen.
Rote Madonna Marienstatue

Dobratsch Rundwanderweg

Auf einer Länge von 63,9 km können Sie den eindrucksvollen Dobratsch in 4 Tagesetappen umrunden. Erleben Sie den Berg hautnah, wenn Sie von Warmbad über Heiligengeist nach Bad Bleiberg gehen, ein Abstecher zum Stollenwanderweg im Bleiberger Hochtal  lohnt sich auf alle Fälle! Die zweite Etappe führt sie bis nach Nötsch, wo Sie z.B. das Museum des Nötscher Kreises besuchen können. Weiter geht es am dritten Tag von Nötsch über Feistritz/Gail und Hohenthurn bis nach Arnoldstein, auf dieser Etappe zeigt der Dobratsch seine imposante Größe und Schönheit. In Arnoldstein angekommen wartet die Klosterruine auf Ihren Besuch und auf der letzten Etappe von Arnoldstein nach Warmbad spüren und erleben Sie die vielfältige Schönheit des Naturparks Dobratsch.
Weitere Infos finden Sie unter: www.touren.kaernten.at oder hier.


Dobratsch_Rundwanderweg
Blick von der Gerlitze

ALPE-ADRIA-TRAIL

Der Alpe-Adria-Trail verbindet die drei Regionen Kärnten, Slowenien und Friaul Julisch Venetien auf insgesamt 43 Etappen. Der Weitwanderweg führt vom Fuße des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner, durch die schönsten Kärntner Berg‐ und Seegebiete und ohne große Umwege in die Nähe des Kreuzungspunktes der drei Länder Österreich, Italien, Slowenien und weiter bis zur Adria nach Muggia.
Weitere Infos finden Sie hier.

Marienpilgerweg

In der kurzen Zeit von nur einem Jahr ist es gelungen in Kärnten mit dem Marienpilgerweg einen neuen, das ganze Bundesland querenden Weitwanderweg zu schaffen, der im Mai 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Marienpilgerweg verbindet einige der schönsten und bekanntesten Marienkirchen Kärntens und führt ausgehend von Maria Rojach im Lavanttal zur berühmten Wallfahrtskirche in Maria Luggau im Lesachtal. Zehn Tagesetappen und rund 266 km sind zurückzulegen, ehe man das Ziel erreicht. Zu den Stationen am Weg zählen so bekannte Wallfahrtsorte wie Maria Saal, Maria Wörth und Maria Gail. Aber auch weniger bekannte Kirchen wie Maria Siebenbrünn, Göriach und Maria im Graben liegen am Weg.

Mit dem Marienpilgerweg werden die Pilger auf eine Spur gebracht, die sie von einer Marienkirche zur anderen führt. Sie lernen in Maria eine Frau kennen, die als junges Mädchen Mutter geworden ist, Beschwernisse und Herausforderungen einer jungen Liebe mit großer Gottverbundenheit durchgestanden hat. Maria kennt die Mühsal der Geburt eines Kindes in der Fremde und weiß um die Fragen eines Jugendlichen, der seine eigenen Wege geht. Sie ging den Weg des Leidens mit ihrem Sohn mit und war eine verlässliche Beterin im Kreis der jungen Kirche in Jerusalem.

So kann man in Kärnten heute von einer Kirche zur anderen verschiedene Lebensabschnitte Mariens durchdenken und pilgert dabei gleichsam hinein in die Landschaft der eigenen Seele. Man darf die Sorgen der Familien mitnehmen, seine eigenen Nöte im Gehen zurücklassen und im Aufschauen zu Maria, der Mutter des Herrn, Trost und wegbegleitende Zuversicht finden. Der Marienpilgerweg lädt ein zu spiritueller Erneuerung und der Stärkung des Herzens. Hier kann jeder für sich selbst erfahren, was in seinem Leben im Vertrauen auf Mariens Schutz und Fürsprache, noch alles möglich ist.
Weite Infos finden Sie hier.